Tribal-Style

Der Tribal Style Dance entstand Ende der 60er Jahre in Kalifornien. Die Tänzerin

Jamila Salimpour gilt als Gründerin des Tribal Styles. Sie entwickelte die Idee eines

Gruppentanzes nach Vorbild einer Zirkusdarbietung. Artisten traten in einer Gruppe

aus, während der Vorstellung lösten sich immer wieder einzelne oder auch mehrere

von ihnen für spezielle Darbietungen und fügten sich im Anschluss wieder in die

Gruppe ein. So wurde die Gruppendynamik nicht gestört und die Vorstellung blieb

im Fluss. Jamila und ihre Gruppe orientierten sich bei ihren Tänzen an der Folklore

Nordafrikas und des Mittleren Ostens. Es ist eine Art Fantasy-Folklore, bei der

traditionelle Folklore mit spanischen, orientalischen und auch indischen Elementen

verwoben wird.

Beim Tribal Style Dance ist der Fokus immer auf die Gruppe (tribe=Stamm)

gerichtet. Alle Tänzerinnen sind gleichberechtigt und jede kann mithilfe der sog.

Cues die Führung des Tanzes übernehmen. Es ist ein Improvisationstanz, der durch

Spontaneität und Gruppendynamik lebt. Da es keine festen Tanzabfolgen gibt, lässt

sich dieser Stil spontan auf Live - Musik umsetzen.  Aber auch solistisch getanzt ist

es alleine schon durch die aufwändige und prunkvolle, folkloristisch anmutende

Gewandung und durch die stolze Präsenz der Tänzerin ein wahrer Augenschmaus.

Indian Fusion

Ist eine würzige Mischung aus Tribal Dance, Tribal Fusion und  klassisch indischen

Tänzen wie Bharata Natyam, Odissi und Kathak. Es ist ein meditativer  und

würdevoller Tanz, aber es kann auch je nach Musik sehr dynamisch und kraftvoll

werden.

Klare, direkte Bewegungen wandeln sich in geschmeidige, schlängelnde Bewegungen

des Körpers oder enden in einem binnenkörperlichen Akzent. Typische orientalische

Bewegungen der Hüfte oder des Oberkörpers werden kombiniert mit

energiegeladenen Drehungen des nordindischen Kathak.

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